Topographie Roms: Hügel, Heiligtümer und berühmte Orte
Das Ianiculum - Das Ianiculum ist ein Hügel westlich des Tiber, der nicht zu den sieben Hügeln gehört, aber früh als Vorposten Roms befestigt wurde.
Das Marsfeld (Campus Martius) - Das Marsfeld (Campus Martius) war ein großes Gebiet außerhalb der Stadt Rom, das als militärischer Übungsplatz, Ort für Volksversammlungen und später als wichtiges öffentliches Stadtviertel diente.
Mons Tarpeius - Der Mons Tarpeius war ein Felsen auf dem Kapitol in Rom, von dem in der Antike verurteilte Verräter in die Tiefe gestürzt wurden. Er galt als symbolträchtiger Ort, was Verrätern drohte, wenn sie den Staat verraten hatten.
Die Velia - Die Velia war eine kleine Anhöhe im Zentrum des antiken Rom zwischen Palatin und Esquilin, die nahe dem Forum Romanum lag und später teilweise abgetragen wurde, um Platz für große Bauwerke wie den Tempel der Venus und Roma zu schaffen.
Der Kapitolinische Tempel - Der Kapitolinische Tempel war das wichtigste Heiligtum Roms. Er war der Hauptgottheit Iuppiter und der Capitolischen Triade geweiht, und diente als religiöses, politisches und militärisches Zentrum der römischen Republik und Kaiserzeit.
Der Mons Capitolinus (Capitol) - Der Mons Capitolinus war einer der sieben Hügel Roms und das religiöse Zentrum des römischen Staates, auf dem der Tempel des Iuppiter Optimus Maximus stand und an dem wichtige religiöse und politische Handlungen der Republik und Kaiserzeit stattfanden.
Der Mons Palatinus (Palatin) - Der Palatin ist einer der sieben Hügel Roms und gilt als Ort der Stadtgründung durch Romulus sowie später als Sitz der kaiserlichen Paläste und Zentrum der römischen Macht.
Der Mons Caelius (Caelius) - Der Caelius ist einer der sieben Hügel Roms, der vermutlich nach dem etruskischen Anführer Caeles Vibenna benannt wurde und sich in der römischen Republik und Kaiserzeit zu einem bedeutenden Wohngebiet entwickelte.
Die Via Sacra - Die Via Sacra war die wichtigste Straße des antiken Rom, die durch das Forum Romanum zum Kapitol führte und besonders als feierliche Route für Triumphzüge und religiöse Prozessionen genutzt wurde.
Vicus Tuscus - Der Vicus Tuscus war ein Stadtviertel im antiken Rom zwischen Forum Romanum und Circus Maximus, dessen Name auf eine frühe Ansiedlung von Etruskern zurückgeht (Livius 2,14).
Die Schlacht am See Regillus - In der Schlacht am See Regillus besiegte die junge römische Republik die latinischen Verbündeten des vertriebenen Königs Tarquinius Superbus und läutete damit endgültig das Ende der Monarchie in Rom ein.
Der Mons Esquilinus - Der Esquilin war zunächst ein unbedeutendes Randgebiet und eine Begräbnisstätte, wurde aber unter Augustus zu einem wichtigen und teilweise luxuriösen Stadtteil Roms umgestaltet und entwickelte sich zu einem bedeutenden Wohn- und Kulturraum.
Der Mons Aventinus - Der Aventin war in der römischen Republik der Hügel der Plebejer, lag außerhalb des eigentlichen Machtzentrums von Rom und wurde so zu einem wichtigen Ort ihrer politischen Kämpfe um Mitbestimmung.
Der Mons Sacer - Der Heilige Berg war der Ort, an den sich die Plebejer 494 v. Chr. aus Protest während der Ständekämpfe zurückzogen und so politische Zugeständnisse wie das Amt der Volkstribunen in Rom für sich erzwangen.
Die Via Latina - Die Via Latina war eine der ältesten Fernstraßen des antiken Rom und spielte eine wichtige Rolle bei der Verbindung Roms mit den latinischen Städten im Süden.