Cicero in Verrem Actio secunda – Buch 2 (De Iudiciis)
Im zweiten Buch der Actio secunda in Verrem untersucht Cicero die Rechtsprechung des Gaius Verres während seiner Statthalterschaft in Sizilien. Er wirft ihm vor, seine richterliche Gewalt systematisch missbraucht zu haben, indem er Urteile gegen Bestechung verkaufte, Verfahren manipulierte und rechtmäßige Ansprüche zugunsten seiner eigenen Interessen oder der seiner Verbündeten entschied. An zahlreichen Einzelfällen zeigt Cicero, wie Verres die Gerichte der Provinz zu einem Instrument persönlicher Bereicherung machte und dabei sowohl römische Bürger als auch sizilianische Provinzialen um ihr Eigentum und ihre Rechte brachte. Dadurch habe er nicht nur das Vertrauen in die römische Justiz zerstört, sondern auch die Grundlagen der römischen Herrschaft in der Provinz schwer beschädigt. Es knüpft lückenlos an Buch 1 und Verres' korrupter Prätur an.
Cicero Orationes in Verrem Actio Secunda Buch 2 Kapitel 1-78 (1-192) - vollständige Übersetzung
Cicero: Orationes in Verrem - Actio Secunda Buch 2 Kapitel 1 (1-3a)
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