In Verrem Actio secunda – Ciceros Gerichtsrede gegen den korrupten Statthalter Gaius Verres
Actio Secunda: Die zweite Anklagerede bildet den eigentlichen Hauptteil der Verrinen und enthält die ausführliche Anklage gegen Gaius Verres, den ehemaligen Statthalter von Sizilien. Cicero stellt in fünf Büchern systematisch Verres’ Amtsmissbrauch dar, darunter Korruption, Rechtsbeugung, wirtschaftliche Ausbeutung der Provinz, Kunstraub und grausame Strafmaßnahmen. Sie wurde jedoch nie vorgetragen, da Verres sich durch sein freiwilliges Exil dem Urteil entzogen hatte.
Cicero Orationes in Verrem Actio Secunda Buch 1-5 - vollständige Übersetzung
Cicero schildert Verres’ Amtsführung als Prätor in Rom und zeigt dessen Korruption, Rechtsbeugung und seinen Missbrauch richterlicher Macht.
Buch 2 De Iudiciis
Thematisiert werden die Manipulation von Gerichtsverfahren, die Bestechung und die systematische Untergrabung der römischen Rechtsnormen durch Verres.
Buch 3 De Frumento
Cicero beschreibt die Ausbeutung Siziliens durch unrechtmäßige Getreideabgaben und den wirtschaftlichen Schaden, der für die Provinz entstanden ist.
Buch 4 De Signis
Cicero behandelt das Thema von Verres' Kunstraub, vor allem auf welche Weise sich Verres systematisch die Statuen, Gemälde und Kultgegenstände aus Städten und Heiligtümern angeeignet hat und welche genau.
Buch 5 De Suppliciis
Im Mittelpunkt stehen grausame Strafmaßnahmen, insbesondere gegen römische Bürger, die Verres ohne rechtmäßiges Verfahren hinrichten oder misshandeln ließ. (Im römischen Selbstverständnis das schlimmste Vergehen)
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