Buch 5 – Die Eroberung von Veii und Marcus Furius Camillus und der Galliersturm
Buch 5 schildert den entscheidenden Machtzuwachs Roms durch die Eroberung der etruskischen Stadt Veii sowie die schwerste Krise der frühen Republik durch den Einfall der Gallier. Im Mittelpunkt steht der Feldherr Marcus Furius Camillus, der nach einer langen Belagerung die reiche Nachbarstadt Veii erobert und dadurch zu einer der bedeutendsten Gestalten der römischen Frühgeschichte wird. Zugleich werden weiterhin politische Spannungen innerhalb Roms thematisiert, insbesondere Konflikte um Beuteverteilung, Landbesitz und den Einfluss führender Adelsfamilien. Den dramatischen Höhepunkt des Buches bildet der Einfall der Senonen unter ihrem Anführer Brennus, die Niederlage der Römer an der Allia und die anschließende Eroberung und Plünderung Roms. Erst die Rückkehr des Camillus ermöglicht die Rettung der Stadt und den Wiederaufbau der Republik. Damit markiert Buch 5 einen Wendepunkt, an dem Rom einerseits seine Macht erheblich ausdehnt, andererseits aber auch seine größte Niederlage der Frühzeit erlebt.
Titus Livius Ab urbe condita Buch 5 Kapitel 1-55 vollständige Übersetzung
Titus Livius: Ab urbe condita Buch 5 Kapitel 10
Titus Livius: Ab urbe condita Buch 5 Kapitel 11
Titus Livius: Ab urbe condita Buch 5 Kapitel 12
Titus Livius: Ab urbe condita Buch 5 Kapitel 13
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