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Die Helvetier: Herkunft, Wanderung und ihr Konflikt mit Rom
Die Helvetier waren ein keltischer Stamm im Gebiet der heutigen Schweiz. Sie spielen eine zentrale Rolle zu Beginn von De bello Gallico und liefern den unmittelbaren Anlass für das Eingreifen von Gaius Iulius Caesar in Gallien.
Lage der Helvetier
Nach Caesar (BG 1,2–1,5) lebten die Helvetier:
im Gebiet zwischen:
Rhein
Rhone
Jura-Gebirge
Ihr Siedlungsraum entsprach etwa der heutigen Schweiz.
Gründe für die Auswanderung
Plan der Helvetier
Die Helvetier beschlossen, ihr Gebiet vollständig zu verlassen
Ziel: ein neues, fruchtbareres Siedlungsgebiet in Gallien
Hauptquelle:
Rolle von Orgetorix
Adliger der Helvetier
treibende Kraft hinter dem Plan
plante außerdem ein politisches Bündnis mit anderen Stämmen
wurde später angeklagt und starb unter ungeklärten Umständen
Beginn der Wanderung
Radikale Vorbereitung
Helvetier brennen ihre eigenen Städte nieder
nehmen nur das Nötigste mit
Ziel: Rückkehr unmöglich machen → alle müssen mitziehen
Konflikt mit Rom
Gesandtschaft an Caesar
Die Helvetier wollen durch römisches Gebiet ziehen:
sie bitten um Erlaubnis zum Durchzug
Caesar reagiert taktisch:
verschiebt die Entscheidung
bereitet militärische Maßnahmen vor
Caesars Ablehnung
Caesar verweigert den Durchzug
lässt Befestigungen an der Rhone errichten
BG 1,8
Der Krieg gegen die Helvetier
Umweg durch Gallien
Helvetier weichen aus und ziehen durch das Gebiet der Sequaner
Caesars Verfolgung
Caesar greift ein
verfolgt die Helvetier
Schlacht bei Bibracte
entscheidende Schlacht zwischen Römern und Helvetiern
schwere Kämpfe
schließlich Sieg Caesars
Ergebnis
Helvetier werden besiegt (Überlebenden)
müssen in ihre alte Heimat zurückkehren
Grund:
Rom will ein „Puffergebiet“ gegen Germanen erhalten